Warum werden Fotos eigentlich bearbeitet?

In den meisten Preislisten von Hochzeitsfotografen findet man einen Posten zum Thema Bildbearbeitung oder Optimierung. Da fühlt man sich natürlich gut aufgehoben: Der Fotograf optimiert meine Bilder!
Oftmals wird auch noch mit einer Stundenzahl für die Bearbeitung geworben, die extrem Eindruck macht. Ok. Wow.

Aber was genau steckt dahinter in Zeiten bei denen Instagram die ganzen Hipsterfilter kostenlos bereit hält? Womit verbringt mein Fotograf die unzähligen Bearbeitungsstunden am Computer?

Dazu ist es erstmal wichtig zu verstehen, dass professionelle Kameras im RAW-Format aufnehmen können und wir uns das auch zu Nutze machen. Dieses Format gibt uns die Möglichkeit nachträglich sehr viel mehr am Bild zu verändern als das bei üblichen Bildformaten wie beispielsweise Handykameras üblich ist. Wir können damit nachträglich das Bild bis zu einem gewissen Grad beinah verlustfrei heller und dunkler machen, die Lichtfarbe ändern und vieles mehr. Die Kamera versucht das natürlich bei der Aufnahme automatisch zu regeln, liegt aber je nach Lichtsituation nicht immer richtig. HIer gibt es mal ein Beispiel bei dem der Weißabgleich (die Lichtfarbe) durch den Wald eher kühl und grünstichig war und wir das nachträglich geändert haben:

Da man bei einer Hochzeitsreportage oftmals sehr schnell reagieren muss, ist es wichtig nachträglich Anpassungen vornehmen zu können. Das Licht verändert sich mit Sonne, Wolken und Schatten oft sehr stark und dann freuen wir uns riesig über die Vielzahl an Schiebereglern!
Beim folgenden Bild hat die Kamera etwas zu dunkel aufgenommen. Der Moment wäre aber weg gewesen, wenn wir ewig an den Einstellungen gefummelt hätten. Wenn wir dann aber unsere Bearbeitung anwenden wird alles wieder wunderschön:

Hier erkennt man gut, dass wir das Bild nicht nur heller gezogen haben sondern direkt unseren individuellen Stil der Bearbeitung angewendet haben. Den Möglichkeiten sind beinahe keine Grenzen gesetzt: Man kann jeden einzelnen Farbton verändern, Bilder partiell aufhellen und beispielsweise Hochzeitskleidern oder Hochzeitsanzügen wieder Struktur „zurückgeben“. Kontraste können verstärkt oder abgeschwächt werden. Bei diesem Bild haben wir Bereiche des Fotos abgedunkelt und Unschärfe verwendet um den Blick auf das Brautpaar zu lenken:

Auch Schwarz/Weiss Umsetzungen lassen wir die Kamera nicht automatisch machen sondern nutzen die selben Tools um den Bildern unseren individuellen Stil zu verpassen! Auch hier können verschiedene Bereiche verstärkt bzw. abgeschwächt werden. Schwarz/Weiss Fotos vertragen viel mehr Struktur und Kontraste und transportieren, wenn man sie gewählt einsetzt, mehr Emotionen als ein Farbfoto. Deshalb bearbeiten wir auch immer einige Bilder in Schwearz/Weiss.

Wenn die Fotos aus der Kamera kommen, wirken die Farben oftmals eher flau und gerade bei direkter Sonneneinstrahlung ist immer etwas mehr Bearbeitung nötig. Alle Farbtöne erstrahlen nach der Optimierung satter und leuchtender. Vor allem mit den Grüntönen kann man sehr gut „spielen“. Wir achten dabei allerdings darauf, dass die Farben nicht verfälscht werden sondern natürlich bleiben.

Aufnahmen bei bedecktem Himmel bedürfen meistens am wenigsten Arbeit was die Wiederherstellung von Farben, Höhen und Tiefen angeht. Der Himmel wirkt wie ein riesengroßer Reflektor und sorgt für natürliche, differenzierte Farben und Kontraste. Absolutes Fotografenlieblingswetter bei einer Reportage! Hier geht es dann gezielter darum, den eigenen Stil auf das Bild anzuwenden. Das Bild wirkt nochmal kontrastreicher und knackiger:

Jeder Fotograf entwickelt im laufe der Jahre seinen eigenen Stil. Wichtig ist es natürlich erstmal schön Bilder zu machen, Emotionen einzufangen und mit der Kamera da zu sein, wenn die Momente passieren. Die Bildbearbeitung ist allerdings ein unheimlich wichtiger Bestandteil des eigenen Stils und trägt entscheidend dazu bei, die Bilder unverwechselbar zu machen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten Fotos den eignen Stempel aufzudrücken. Unterbewusst erkennt man die Bilder eines Fotografen eben nicht nur anhand der Bildkomposition sondern auch anhand der Farben, Kontraste – eben der unverwechselbaren Art Fotos zu bearbeiten. Hier noch ein letztes Beispiel:

Wenn man nun bedenkt, dass wir zunächst mehrere Tausend Fotos aussortieren und dann jedes einzelne individuell bearbeiten, bekommt man einen groben Eindruck davon, was wir Fotografen nachträglich noch an Zeit investieren um das Ergebnis so perfekt wie möglich zu machen!
Wir hoffen, dass dieser Artikel Euch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben konnte und freuen uns natürlich über Feedback!

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Kamera auf Achse | Photobooth im Wohnwagen

Da haben wir wohl ganz versäumt unser Herzensprojekt als Blogeintrag vorzustellen! Das liegt sicher daran, dass wir dafür auch eine extra Webseite haben aber irgendwie sind es doch „Wir“ und das wollen wir auch hier mal zeigen.

Schon ganz lange schlummerte in uns die Idee mal eine ganz andere Photobooth zu bauen. Die besten Ideen entstehen ja am Küchentisch oder auf dem Sofa. Bei uns war es das Sofa, welches eine unglaubliche Anziehungskraft entwickelt sobald man die Kinder ins Bett verfrachtet hat. Gut, damals war es „nur“ ein Kind aber auch da genießt man die Ruhe abends um mal ein paar Dinge zu bequatschen. Wenn man als Paar zusammen arbeitet und seinen Job mag, werden diverse Dinge auch beim Gammeln besprochen ;-)

Zurück zum Sofa: Ein Wohnwagen muss her! Da wir soviel Ahnung von Camping und Wohnwagen haben wie ein Hahn vom Eier legen fiel uns die Wahl eines Wohnwagens nicht so leicht. Irgendwie war das aber auch toll, weil wir einfach nach einem hübschen kleinen, gut erhaltenen Wohnwagen gesucht haben und diesen im Innenraum weitestgehend original lassen wollten. Wir fanden die Idee toll, das Flair des Wohnwagens so beizubehalten und die Photobooth da einfach reinzusetzen. Wir haben uns dann sehr schnell für einen Hymer Eriba Pan Familia aus dem Jahr 1978 entschieden. Der sah so toll aus! Als wir bei einem Camper fündig geworden sind, der den Wohnwagen wirklich toll gepflegt hatte, waren wir voller Tatendrang und haben ihn direkt gekauft. Wir hatten dann gottseidank ganz viel Hilfe von unseren Liebsten. Kristinas Vater hat uns dabei geholfen, den Wohnwagen technisch auf Vordermann zu bringen und eine Freundin hat uns neue Bezüge für die Polster genäht. Lackierung und Innenausbau haben wir dann selbst gemacht und sie sooo glücklich mit dem Ergebnis. Mittlerweile hat unsere „Kamera auf Achse“ schon so einige Einsätze auf Hochzeiten und Firmenevents hinter sich und wir freuen uns immer riesig über das tolle Feedback!

Mehr Infos findet Ihr unter www.kameraaufachse.de

Jetzt wird es aber Zeit für ein paar Fotos!

Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen
Kamera auf Achse - Photobooth im Wohnwagen

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Verena & Ole | Die Gummistiefel stehen bereit

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere von Euch noch an unser „Gummistiefel-Paar„? Verena und Ole haben sich damals nur zu Zweit im historischen Rathaus Köln das Ja-Wort gegeben und unsere Kamera durfte dabei sein, um alles für die Nachwelt festzuhalten. Doch noch außergewöhnlicher war die Kleiderwahl der Beiden, Allem voran die Schuhwahl. Denn Das Brautpaar verzichtete auf Lack und Highheels und kam stattdessen in Gedenken an ihr erstes Treffen mit Gummistiefeln zum Standesamt und fuhr gleich danach und somit bestens vorbereitet schnurstracks ans Meer. Die Reaktionen auf die Fotos waren fantastisch und wir wurden so oft auf dieses tolle Paar angesprochen.
Als dann Nachwuchs ins Haus stand und die Beiden bei uns wegen eines Babybauchshootings anfragten war sehr schnell klar: Die süßen Miniaturgummistiefel, die Verena und Ole schon für ihre Kleine besorgt hatten, dürfen natürlich auch hier nicht fehlen. Hier kann man mal wieder wunderbar sehen, wie toll es ist, dass einfach jedes (Braut-)paar und jedes Shooting anders ist und wie toll es ist, wenn ein Paar eigene Geschichten und Impulse liefert.
Alles Liebe wünschen wir Euch von ganzem Herzen!

Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln
Babybauchshooting Köln

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